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Ode an die Einsamkeit

Lüge ich?
Jeder hat Angst vor der Wahrheit.
Aber vor was habe ich mehr Angst, Einsamkeit oder Wahrheit?
Definitiv vor der Wahrheit.

Alleine sein...
We are born alone and we die alone. At times someone joins us on the path, but nothing is forever.
The only love that is guaranteed to last you a whole life, is the love you have for yourself.

Vermutlich die wichtigste Lektion, die ich in den letzten Monaten gelernt habe. Ich habe nur mich. Denn keine Liebe dauert ewig. Eine Lüge der Romantiker ist das. Und ich hasse sie, weil ich einmal daran glaubte.

Aber ich weiss es jetzt besser. Keine Liebe dauert ewig. Aber man muss den Moment geniessen. Denn was gibt ausser der Liebe noch eine Daseinsberechtigung?

Ich verstehe die Menschen die Kinder auf die Welt setzen, auch wenn sie kein Geld haben und es unvernünftig ist. Jeder kommt an den Punkt, wo man endlich wissen will für was man lebt.

Eine Karriere, so Inhaltsleer, dafür kann man nicht leben. Aber ich, ich lebe für die Menschen um mich herum. Jene Heimatlosen, die bei mir immer wieder Zuflucht suchen. Ich lebe auch für mich. Aber meine Daseinsberechtigung kommt schon daher, dass ich weiss das ich den Schmerz mildern kann.

Es muss ein Grund haben warum ich in meinem Leben die Hölle gesehen habe. Ja ich glaube an Schicksal, und dass was man in die Welt schreit wieder zurückkommt. Ich gebe alles was ich habe an die Menschen die mir nahestehen und bin loyal. Und doch, wer steht am Schluss zu mir? Wer hält meine Hand wenn ich Angst habe? Tja willkommen in die Realität, ich muss mich ganz alleine durchbringen.

Ich weiss, dass es immer wieder Menschen geben wird die zu mir stehen und meine Hand halten. Aber jetzt bin ich gerade einsam. Aber ich brauche auch den Schmerz, Menschen die so extrem leben wie ich können nicht sein ohne das Glück und den Schmerz die wellenartig aufeinander folgen wie die Gezeiten. Heute sehe ich es wieder einmal als Fluch, ich möchte keine Gezeiten mehr. Ich kann sie nicht aufhalten. Sie gehören zu mir wie das Herz dass in mir schlägt.

Doch jede Erfahrung macht mich reicher. Jeder Tag macht mich stärker. Ich habe immernoch mich, und ich werde niemals aufhören zu kämpfen. Ich weiss was ich tue, und ich bereue nichts. Auch wenn meine Taten Schmerzen nach sich ziehen, ich bereue nichts.

Ich bin gerne alleine, es ist eine Denkpause, eine Zeit des Sinierens. Ich analysiere mein tun, meine Träume, my personal boulevard of broken dreams. And I walk alone. Und ist das schlimm? Nein.

Ich habe mir selber meine eigene Stärke bewiesen. Jedesmal wenn ich wieder auf die Fresse fliege werde ich meine Bilanz ziehen und wieder aufstehen.

Die Einsamkeit ist auch ein Schutz, vor anderen Menschen. Ich brauche Zeit, und ziehe mich zurück vom Balzgetümmel der Menschen um mich herum. Eines tages werde ich mich wieder ins Leben stürzen.
Nur noch nicht heute. Ich brauche noch mindestens ein Tag.

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Comments

du schreibst 'ne ode an die einsamkeit, ich rappe eine elegie auf meine asexualität und drogenaffinität. das or & das sstgb habe ich seit 300d weggelegt, dafür erhielt ich ein stgw 90, welches nächste woche seinen platz im heim eines weiteren milizler einnehmen wird.
schreib weiter...

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