Monster
Mein Monster will gefüttert werden.
Verdammt.
Ich hasse sexueller Entzug. Mein Lover ist too selfobsessed um im Moment Zeit zu haben.
Aaaaaaaaaahhhh!!!!!!
Kann nicht schlafen.
Scheisse.
Mein Monster will gefüttert werden.
Verdammt.
Ich hasse sexueller Entzug. Mein Lover ist too selfobsessed um im Moment Zeit zu haben.
Aaaaaaaaaahhhh!!!!!!
Kann nicht schlafen.
Scheisse.
I love the melancholy of missing someone.
Right now I am missing him so much. Our song is playing on the radio and I wish he would be here with me.
Instead I am alone, enjoying the bittersweet pain of having a crush and being alone...
There is nothing like the uncertainty at the beginning. The hunt, the run, the hiding...
I am exhausted, can not study, am always thinking of him. Wishing and hoping...
And still I lock myself up. He probably does'nt have a clue about how I feel. I am still looking out of the window, instead of throwing myself into a situation. I am scared.
Will he hurt me? Is it worth the risk?
Yes he will hurt me. I always get hurt. Love means pain. No pain no gain right?
And it is always worth the risk. Damn, I really should stop hiding.
Why should it be a mistake Greenman?
However, as I sit in front of my laptop, frustrated and alone, I begin to reconsider my perhaps harsh actions...
I spend all day thinking about my so-called mister right. He would be so perfect.
But he said no to a relationship and commitment.
What can one do? I see no way out except to keep my distance and try and stay friends.
As hard as it is, I made a decision.
I will not tolerate being a dirty mistress anymore.
I am sick of being only being seen through a haze of sexuality.
Yes it was fun. It was awesome. But I am more. I have to believe that I am more.
I want to be seen!!!!!
I will not be reduced to the dirty mistress that one hides away. Its enough. I have had enough.
Because the dirty mistress never wins.
I feel like I am reaching out so hard for the anattainable that I am stretched. Overstretched is more like it.
I can not concentrate at the moment. I keep drifting off to my daydreams...
Melancholy continously engulfs me. But I have no idea why. It is like I have everything, but I am not happy. The reason for my continous drive perhaps? Constant striving for perfection.
Or in Goethes words: der Mensch, der irrt solang er strebt. Or something in that manner. That is what I feel like. I am swimming against the tide, against all logic. Reaching out for the impossible, wishing dreaming hoping for it. Of course also working for it. But at the end of the day: Is it worth it?
Yes yes and yes. Whichother reason would I have for being here?
Sometimes I feel like I am only happy when it rains to put it in Garbages words. I need the downs to appreciate the ups. These constants do nothing to motivate me.
Do I need self destruction for purification? What is wrong with me, that I can never be happy with what I have? Only momentary. Of course, happiness never is for ever. It always has to end. Otherwise we keep still.
Is unhappiness the only motivation we have to change this world, or even just our own? Do we only think in negatives?
I really don't know. But right now I am lost in my own laziness and contentness. How pathetic is that? I wish for some drama, some action, a fight. I have too much emotional energy to be so bloody content.
My closing words:
I'm only happy when it rains. But still I yearn for the sunshine. Maybe I do not need the pain or the sadness, but I need to yearn for the better. And that is so much easier when one is miserable...
Grundsätzlich ist es ja nicht so unangenehm wenn ein Tag ohne Unverhergesehenes vorübergeht. Aber irgendwie beschleicht mich eine frustrierende Langeweile.
Eine geistige Leere und Unterforderung. Als ob ich mich meinem Tag nicht so richtig gestellt hätte.
Ausserdem bin ich so scheiss müde! Aber nicht diese gesunde Art von Müdigkeit, die einem nach dem Sport befällt empfinde ich. Sondern die gähnende Langeweile.
Ich hätte genug zu tun, so ist es ja nicht, aber nichts inspiriert mich oder treibt mich zu geistigen Höhenflügen. Ich hasse den Alltagstrott. Und ich hasse es banale sinnlose aber notwendige Tätigkeiten auszuüben.
Heute ist ein Tag, wo sogar meine zahlreichen Nebenbeschäftigungen mich nicht zu inspirieren vermögen. Und es ist absolut sch**** Wetter. Normalerweise geniesse ich das grau in grau, Regen stört mich grundsätzlich nicht. Aber ausnahmsweise hat dieses träge elephantenschwere Wetter eine relative krasse Auswirkung auf mein Gemüt.
Bin wohl heute etwas empfindlich.
Morgen ist wieder ein neuer Tag, möge er nicht so tödlich langweilig sein wie der heutige.
Es gibt Tage,
da kann ich beim besten Willen einfach nicht freundlich sein.
Die Menschen die mir unsympathisch sind kriegen dass am ehesten zu spüren.
Das Gefühl immun zu sein gegen alles und jeden, ich würde fast sagen heute geniesse ich ein Tag in Watte verpackt und losgelöst von sämtlichen empathischen Neigungen die ich normalerweise zu haben pflege.
Schräg, und sehr asozial. Ich weigerte mich heute auch nur im entferntesten auf die emotionalen Ausdünste meines Gegenübers einzugehen. Es war nicht Mal mein Wille, so zu fühlen bzw. so zu handeln. Es war einfach so ein losgelöstes Sein. Ein Sein, und auf eine Art auch eine gewisse Leere. Aber keine Schmerzhafte, eher eine beruhigende.
Hm, bleibt zu analysieren woher diese Watte herkommt. Brauche ich echt Ferien?
Ach nein, ich habs, meine Seele ist gerade in Erholung von den Strapazen die ihr immer wieder auferlegt werden. Wenn man die Seele als selbständig existierendes Es betrachtet. Tue ich mit vorliebe.
Lüge ich?
Jeder hat Angst vor der Wahrheit.
Aber vor was habe ich mehr Angst, Einsamkeit oder Wahrheit?
Definitiv vor der Wahrheit.
Alleine sein...
We are born alone and we die alone. At times someone joins us on the path, but nothing is forever.
The only love that is guaranteed to last you a whole life, is the love you have for yourself.
Vermutlich die wichtigste Lektion, die ich in den letzten Monaten gelernt habe. Ich habe nur mich. Denn keine Liebe dauert ewig. Eine Lüge der Romantiker ist das. Und ich hasse sie, weil ich einmal daran glaubte.
Aber ich weiss es jetzt besser. Keine Liebe dauert ewig. Aber man muss den Moment geniessen. Denn was gibt ausser der Liebe noch eine Daseinsberechtigung?
Ich verstehe die Menschen die Kinder auf die Welt setzen, auch wenn sie kein Geld haben und es unvernünftig ist. Jeder kommt an den Punkt, wo man endlich wissen will für was man lebt.
Eine Karriere, so Inhaltsleer, dafür kann man nicht leben. Aber ich, ich lebe für die Menschen um mich herum. Jene Heimatlosen, die bei mir immer wieder Zuflucht suchen. Ich lebe auch für mich. Aber meine Daseinsberechtigung kommt schon daher, dass ich weiss das ich den Schmerz mildern kann.
Es muss ein Grund haben warum ich in meinem Leben die Hölle gesehen habe. Ja ich glaube an Schicksal, und dass was man in die Welt schreit wieder zurückkommt. Ich gebe alles was ich habe an die Menschen die mir nahestehen und bin loyal. Und doch, wer steht am Schluss zu mir? Wer hält meine Hand wenn ich Angst habe? Tja willkommen in die Realität, ich muss mich ganz alleine durchbringen.
Ich weiss, dass es immer wieder Menschen geben wird die zu mir stehen und meine Hand halten. Aber jetzt bin ich gerade einsam. Aber ich brauche auch den Schmerz, Menschen die so extrem leben wie ich können nicht sein ohne das Glück und den Schmerz die wellenartig aufeinander folgen wie die Gezeiten. Heute sehe ich es wieder einmal als Fluch, ich möchte keine Gezeiten mehr. Ich kann sie nicht aufhalten. Sie gehören zu mir wie das Herz dass in mir schlägt.
Doch jede Erfahrung macht mich reicher. Jeder Tag macht mich stärker. Ich habe immernoch mich, und ich werde niemals aufhören zu kämpfen. Ich weiss was ich tue, und ich bereue nichts. Auch wenn meine Taten Schmerzen nach sich ziehen, ich bereue nichts.
Ich bin gerne alleine, es ist eine Denkpause, eine Zeit des Sinierens. Ich analysiere mein tun, meine Träume, my personal boulevard of broken dreams. And I walk alone. Und ist das schlimm? Nein.
Ich habe mir selber meine eigene Stärke bewiesen. Jedesmal wenn ich wieder auf die Fresse fliege werde ich meine Bilanz ziehen und wieder aufstehen.
Die Einsamkeit ist auch ein Schutz, vor anderen Menschen. Ich brauche Zeit, und ziehe mich zurück vom Balzgetümmel der Menschen um mich herum. Eines tages werde ich mich wieder ins Leben stürzen.
Nur noch nicht heute. Ich brauche noch mindestens ein Tag.
Wieviel Wahrheit braucht der Mensch?
Menschen lügen immer. Ich bin da absolut keine Ausnahme. Zum Beispiel wenn man fragt wie gehts, will man da wirklich eine detailierte Beschreibung eines Individuums? Nein es ist eine Floskel.
In letzter Zeit stelle ich immer wieder fest, dass die Wahrheit manchmal zu schmerzhaft ist, um ihr ins Auge zu sehen. Entweder dass, oder mein jeweiliges Gegenüber will partout nicht einsehen wie die Wahrheit aussieht, wie es heute der Fall war.
Ich muss mich ständig selber überprüfen ob ich die Wahrheit erzählt habe, aber manchmal ist eine Lüge ein sehr effizienter Selbstschutz. Die Wahrheit zu sagen macht verletzlich. Weil es ist wahr.
The truth, nothing but the unvarnished truth.
Sehr schwierig, weil wir Menschen sind Geschichtenerzähler. Wir verkaufen uns, unser Image, wir bauen ein Gebäude von Illusionen auf für die Anderen, weil es sonst zu kompliziert werden würde. Menschen denken in Kategorien: Er/Sie ist schön, hässlich, arrogant, dumm, intelligent... Na ja, ist glaube ich schon klar was ich meine.
Was wäre wenn, ein Mensch gar nicht in eine Kategorie einzuteilen wäre? Wenn ein Mensch viel zu komplex und vielschichtig wäre, um ihn in eine Schablone zu stecken?
Ich stelle mir gerade die Konsequenzen vor: Die Menschen müssten sich viel mehr miteinander auseinandersetzen. Kategorien wie "schwierig" würden an Bedeutung verlieren. Wo kämen wir da blos hin?
Anderseits, lohnt es sich dann nicht, die Menschen mit denen man am meisten Zeit verbringt, ein bisschen unter die Lupe zu nehmen?
Wer hat sich dann nicht einmal gewünscht, dass jemand mehr sehen würde als das was aussen ist, mehr als die Hülle, die Mauer hinter dem wir uns im Alltag mit vorliebe verstecken?
Ich habe das ständig, und ich weigere mich in eine Schublade gesteckt zu werden. Aber ich bin hier nicht das Wesentliche.
Wir haben ein Geschenk, die Möglichkeit uns als eigenständiges Ich wahrzunehmen. Doch statt dies auszubauen, verstecken wir uns. Lieber durchschnittlich als verletzlich lautet die Devise.
Raus mit dem Durchschnitt!
Verpöhnt sei die Einheit!
Lebe die Individualität, und zwar die innere. Dies bedeutet nicht die Unterhose auf dem Kopf zu tragen, sondern ehrlich zu sein betreffend den eigenen Stärken und Schwächen. Man sollte die eigenen Macken kultivieren, nur so wird man zu einer starken Persönlichkeit.
Aber voilà, da fragt man sich, wieviel Wahrheit erträgt man über sich selber. Die eigenen Abgründe zu sehen braucht Mut, und eine gewisse Portion selbstzerstörerischen Wahnsinns. Da müsste man damit anfangen zu sagen, man sei nicht normal. Das macht Angst.
Und ein Gegenüber, der diesen Prozess weder gemacht hat noch jemals anstrebt, wird diese Selbsterkennung nie akzeptieren oder tolerieren. Was man nicht versteht macht Angst.
Vergiss nie, dein Gegenüber will in der Regel gar nicht wissen wie es dir geht.
Ich schon, Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel.
Nun widme ich mich wieder der Juristerei.