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23.07.05

es ist eine schöne nacht heute. der volle mond scheint durch ein paar locker dahingestreute wolken und beleuchtet die strassen und wege. doch es ist eine stille nacht. totenstill.

was habe ich getan? ich fühlte mich schon öfters mies, aber so schlecht schon seit langem nicht mehr. j'ai detruit l'equilibre de la journée. nein, ich habe nicht meinen tag zerstört, sondern ihren. und noch etwas mehr als nur den tag.

was war in mich gefahren? what a difference a day makes... heute morgen war ich noch so verliebt. und jetzt ist alles weg. von einem moment auf den anderen war es erloschen, wie wenn jemand einen riesigen kübel wasser über mich ausgegossen hätte, und den funken, die kleine glut weggespült hat.

war sie nicht gut genug? sie war super. ausstrahlung, ein tolles lachen, witz, intelligent. sie wollte mit mir zeit verbringen, reden, austauschen. und sie liebt salsa und latino-tänze. ich könnte nicht mehr wollen.

wenn ich noch einmal zurück könnte! wenn ich aufwachte, und es wäre noch einmal freitag morgen. doch was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden. es ist aus, es ist vorbei, sie ist passé. ich bin passé.

und das ganze trauerspiel zu der wunderschönen melodie von kodachrome, die mir nicht mehr aus dem kopf geht seit heute nachmittag. ich werde das lied hassen, wenn ich es das nächste mal höre. eigentlich schade drum, aber das ist noch das kleinste "schade" in der ganzen geschichte.

14.07.05

sie steht ihm gegenüber. er weiss, jetzt ist der moment für den abschied gekommen, doch er weiss nicht, wie er sich verabschieden soll. etwas unbeholfen steht er vor ihr.

er schaut ihr in die augen. sie schaut zurück. nicht scheu, verlegen, sondern sicher und erwartungsvoll. ein ewiger moment zieht sich dahin wie ein tropfen honig, zähflüssig, aber süss.

dann nähert er sich langsam ihrem kopf. sie weicht nicht zurück, sie blickt ihn nur gespannt an. er schliesst seine augen, und seine lippen berühren die ihrigen. dann umarmt sie ihn und drückt ihn an sich.

sie lösen sich, er wirft ihr einen verlegenen blick zu, dreht sich dann um und geht. ein kurzer blick zurück, doch sie ist schon weg.

moment, denke ich mir. halt, stopp, pause. rewind. der typ im film, das war ja ich. anscheinend habe ich sie tatsächlich geküsst. uups. wollte ich das wirklich? habe ich mir das überlegt? kenne ich sie?

wenn ich das wüsste. es ging einfach so von alleine. ich habe gar nichts dazu tun müssen. vielleicht ist das ein gutes omen. auf jedenfall habe ich heute ein bändeli verloren, das bringe glück. und ich habe meinen bauch gestreichelt, der schon bald so gross wie der eines dicken buddhas ist, und das soll ja ebenfalls glück bringen.

was ist denn glück?
glück ist ein kuss um 2:30 uhr in der früh!


6.07.05

oui je sais k g suis bourré. le seule truc qui m'aide maintenant c k elle s'appelle "marilyne".

oui, bien sure, et moi je m'appelle "monroe". je suis fin raid. je suis bourré. j'ai rien a foutre. mais quand mêmê j'aimerais te revoir. marilyne... c'est a peu pres le seul truc k j sais de toi.

bon. c trop tard. je me sent a l'aise dans les bras des francophones. a une prochaine...