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tchibo uniformiert das land

Soeben habe ich einen sehr aufschlussreichen Artikel über Tchibo in der Süddeutschen gelesen (via lawblog). Derjenige, der noch nie etwas bei Tchibo eingekauft hat, der werfe den ersten Stein...

Einige Zitate, die mich speziell erstaunt haben:

  • Statistisch besitzt jede deutsche Frau einen Tchibo-BH.
    Meine Freundin auch! Verdammte Statistiken...

  • Der Name Tchibo setzt sich aus "Tchilling" und "Bohne" zusammen.

  • Heute lässt das Unternehmen in seinem "Non Food-Bereich" jedes Jahr 1500 Produkte entwickeln und in zumeist riesigen Stückzahlen herstellen. Tchibo macht vier Milliarden Euro Umsatz im Jahr (...)

  • (...) bevor der Verkauf richtig losgeht, werden die Produkte in 16 Verkaufsstellen getestet - mit drei verschiedenen Preisen. Erst nach diesem Probelauf legen die Tchibo-Manager den endgültigen Verkaufspreis fest.
    Marketing in Reinstform! BWL-Studenten, Notizen machen!

  • Das Label "TCM", unter dem die Produkte firmieren, ist keine Firma, sondern bedeutet schlicht "Tchibo-Magazin".
    Ha ha. Ich fühle mich irgendwie verarscht.

  • Rund die Hälfte aller Modelle gibt Steffens zur Überarbeitung zurück. Sind bei der endgültigen Lieferung von vielleicht 100.000 Exemplaren immer noch Fehler, nimmt sie Tchibo nicht ab.
    Wie bitte? Ausgerechnet Tchibo soll strenge Qualitätskontrollen haben?

  • Das Geheimnis erklärt der Marketingchef mit einem Lächeln. Bei seiner Präsentation wird eine junge Frau zitiert. Sie sagt: "Ich habe heute Kinderwäsche gekauft, die ist wunderschön und wirklich günstig. Und das Witzige ist: Ich habe gar keine Kinder."

Was gibt es noch zu sagen? Denke daran, wenn du das nächste mal durch den Tchibo-Katalog blätterst oder in das Schaufenster schaust!

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