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30.10.06

Sometimes when You type an internet address, You don't supply a trailing slash to get the contents of a folder. Thus when actually wanting the file www.host.com/folder/index.html, You just type host.com/folder and hit enter. Up to now, my Apache had a configuration which enabled it to decide in a sort of intelligent way wether the request was a folder or a file.

But after moving to the new server, this property wasn't given anymore. To provide the user still with a similar functionality without need for root access, I figured a http rewrite command which does this:

RewriteRule ^(([^\.])+[^/])$ /$1/ [R]

What it does: any request (the server name is not included within the request), which doesn't contains a dot (".") and which doesn't end with a slash ("/") will be added a slash.

This looks pretty puzzling, and it took me a moment to figure it out. Let's analyse the different parts of it:

\.the character "." (without the backslash, "." a special operator)
^\.any character except "."
[^\.]class of all characters except "."
([^\.])*repetition 0 or more times of any character except "."
/ the character "/"
^/ any character except "/"
[^/] class of all characters except "/"
([^\.])*[^/] repetition 0 or more times of any character except "." concatenated with any character except "/"
(([^\.])*[^/]) above expression grouped for backreference
^ ... $delimiters to show beginning and end of the string
/$1/ redirect the request to the current host (/), to the path stored in the first backreference ($1), and add a trailing slash (/)
[R] stands for "rewrite", meaning that it will show in the address bar of the browser

This line is saved in a .htaccess file in the root directory of my server, after a line which says to enable the rewrite mechanism (RewriteEngine On).

Ain't that hard, after all, no?

29.10.06

The sexiest geek I've ever seen: Cali Lewis from GeekBrief.TV!

Never heard of Cali? You don't know what You're missing: daily geeky news ("Shiny, Happy Tech News", as it says in the description of the ITMS Podcast), presented by a sexy and very very cute lady named Cali.

What I actually love most about her are the outtakes. Get a taste here:

24.10.06

Der Himmel ist stahlblau, die Sonne steht unbeweglich am Firmament, der Wind bläst unermüdlich und rüttelt an allem, was nicht Niet- und Nagelfest ist. Blätter tanzen durch die Luft, werden hochgehoben und von unsichtbaren Händen weggetragen. Allem Anschein nach ist hier eine von der Ausrottung bedrohte Spezie am Werk: der sterbende Sommer windet sich in seinen letzten Zügen.

Ich sitze auf dem Balkon und lasse mich von den Lüften umschmeicheln. Mein Blick gleitet in die Ferne, zu den von Wolken umzingelten Bergen. Doch die Sonne, die sich in meinem Weinglas spiegelt, blendet mich. Ich wende mich wieder dem herrlichen Carpaccio vor mir zu, reisse ein weiteres Stück vom Baguette ab, und lasse mir diese intensive Geschmackskombination auf der Zunge zergehen.

Das ist ein Leben! So muss es sich anfühlen. Das einzige, was man jetzt noch perfektionieren könnte, wäre der Ausblick auf die Wohnsilos Fribourgs gegen den Lago Maggiore austauschen. Und vielleicht eine Frau an meiner Seite. Aber das ist doch bloss ein Detail... !?

Der Regen prasselt schwer nieder. Unbarmherzig peitscht Wind die Wassser auf das steinerne Pflaster. Ist ist die Art von Regen, die man im Film sieht, und von dem man denkt, dass er in Realität gar nicht existiert. Es ist eine kalte Nacht, doch ich spüre es nicht. Das Nass prallt von mir ab wie von einer steinernen Platte.

Ein bisschen Aufmerksamkeit.
Ein klein wenig Bestätigung.
Ich spüre die Kälte nicht.

Ob ich denn kein Schamgefühl habe. "Die Freundin einer Ex macht man nicht an", sagt sie, "das ist so eine ungeschriebene Regel." Gesetze sind zum brechen da. Regeln sind weniger bindend als Gesetze. Wie sehr sind denn erst ungeschriebene Regeln zum brechen da.

Langsam kriecht die Kälte tiefer. Ah nein, das ist nur das kalte Wasser. Es arbeitet sich langsam aber sicher vor. Stetig. Zermürbend. Jetzt trifft mich das Unwetter mit voller Wucht, es ist wie ein Faustschlag in die Magengrube. Es zieht sich alles in mir zusammen.

Die Strassem und Wege scheinen mir heute feindlich gesinnt. Ich kenne sie, ich kenne die Ecken und Winkel, ich kenne sie nur zu gut. Doch an diesem Abend kennen sie mich nicht mehr. Ich bin ein Fremder geworden. Sie lassen mich nicht vorwärts kommen, sie behindern mich, sie tragen mich weg von meinem Ziel.

Der Mensch muss leiden, um Glück zu erkennen. Nur in den Momenten der Verlassenheit weiss er, was zählt. Und wenn er es sieht, dann hat er es nicht. Und wenn er es hat, dann sieht er es nicht ... der Hans-Dampf im Schneckenloch.

Sabina. Tabita. Ariane. Jessie. Mirjana. Dita. Silvana. (*)
Was würde ich jetzt darum geben. Viel. Verdammt viel.

(*) Namen geändert

21.10.06

Ich bin ein Mann.
Ich bin ein Schwein.
Oder würde es zumindest
manchmal gerne sein.

Es wäre so viel einfach, ein Leben als Schwein. Schwanzgesteuert durch diese Welt laufen, ohne Rücksicht auf Verluste. Aber es geht nicht - ich brauche die Anerkennung, sie ist wichtiger noch als die Triebbefriedigung. Diese ständige Suche nach Anerkennung resultiert wohl aus einem Mangel an Selbstwertgefühl.

Was will ich dagegen tun? Wenn ich es nur wüsste.
Vorerst einfach weiter flirten, schmeicheln und werben.

8.10.06

Habe ich das wirklich getan? Ich kann es noch nicht fassen. Es kommt mir so surreal vor.

Vor 11 monate haben wir es begonnen, heute habe ich es beendet. Ich weiss nicht, ob ich das wirklich wollte. Ich weiss überhaupt nicht, was ich will. Doch so weitermachen wie bisher mochte ich auch nicht mehr. Ich habe dich, Caro, fest lieb, aber ich hätte es auf Dauer nicht geschafft. Die Verlockung, in einer Wochenendbeziehung untreu zu sein, ist für mich zu gross. Aber auch ohne den Katalysator Deutschland wäre ich wohl früher oder später an den Punkt gekommen, an dem ich heute morgen war.

Es war sehr schön, dass wir dasselbe Bedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeit hatten. Aber davon abgesehen waren wir grundverschieden. Zu verschieden, denke ich.

Ich danke dir für die gemeinsame Zeit. Ich wünsche dir, dass du einen Mann findest, der dich wirklich liebt, so wie du bist. Ich war nicht fähig. Vergib mir für die Wunde, die ich in deinem Herzen hinterlassen habe.