for sarah with love
Ausschnitte aus einem Versuch, Gefühle in Worten zu fangen.

Heute im Büro sagte mein Arbeitskollege etwas im hessischen Dialekt. Und das Wort "schää" kam drin vor. Irgendetwas unter meinem Brustbein verkrampfte sich, und ich hatte deine Stimme in den Ohren, deine Worte, dein Lachen.
"Es kann doch nicht angehn," ging es mir durch den Kopf, "ein einziges Wort reicht, um mich aus der Fassung zu bringen."
Ich hatte den Faden verloren. Ich wusste nicht mehr, was ich gerade noch getan hatte, noch was ich tun wollte. Die Erinnerung nahm mich gefangen, ohne dass ich mich dagegen wehren konnte.
(...)
Den Moment geniessen, solange wir konnten. Nicht an morgen denken. Nicht daran denken, dass ich mich verletzlich mache, aber auch nicht, dass ich dich verletzen könnte. Ich wollte dein Freund sein, ohne dich zu besitzen, ich wollte dich lieben, ohne dich einzuengen.
(...)
Ich hoffe, dass das nicht unser letzter Kontakt war. Ich hoffe, dass ich bald wieder dein ansteckendes Lachen hören darf, deine Lippen schmecken darf.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.



