Let the journey begin
Fribourg ab: 21h45.
Ich bin stolz, dass ich 4 Minuten zu früh auf dem Perron ankomme. Die erste Schaffnerin begrüsst mich auf Französisch und weist mich an ihren Kollegen weiter. Dieser nimmt mir mein Billet und meine ID ab mit einer kurzen Erklärung auf Spanisch, dass ich sie später wiederbekommen würde. Oder so ähnlich. Englisch (von Französich ganz zu schweigen) scheint hier ein Luxus zu sein, auf den ich verzichten muss.
Ein lauwarmes Speisewagenessen mit einer Kinderportion Pasta und einer halben Flasche Wein für satte € 22.85 später bin ich froh, ein schweizerdeutsch sprechendes Paar zu entdecken. Ist echt eine Rarität, obwohl wir noch nicht mal den Bahnhof Genf verlassen haben.
Ich fahre Renault, wenn ich selbst am Steuer sitze, Clio genauer gesagt.
Aber um auch länger als 30 Min dauernde Fahrten zu überleben, habe ich die französischen Badewannen gegen Corolla-Sitze ausgetauscht: viiiiiiel besser! Warum dieser Exkurs? Weil es etwas gibt, das sogar die französischen Autosessel wie Ergonomiestudien aussehen lässt: spanische Nachtzugliegewagensitze! Zum Glück kann ich in jeder Lebenslage schlafen. Ich hoffe nur, ich schnarche nicht, sonst werden mich meine Mitreisenden gelyncht haben, bevor ich noch spanischen Boden betreten habe...
Ich bin ja gespannt, wie das so weitergeht. More to come, stay tuned!
(Kleine Randbemerkung für alle, die es noch nicht wissen: Ich habe mir ein Interrail-Ticket gekauft, und werde jetzt damit für die nächste Tage durch Spanien tingeln. Ganz allein, und ohne genaues Ziel. Mal schauen, wie sich das anfühlt.)
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