... is not good for me,
Isolation - I dont want to sit on a lemon tree.
Im driving around in my car,
Im driving too fast, Im driving too far." *sing*
- - (Fools Garden, Lemon Tree)
She is just too good to be true.
So cheerful, yet so wise.
So beautiful, yet so ... taken.
- - (me)
"I'm leaving seeing you for the last time baby...
hmm hm hm hm ... loving but you don't love me." *sing*
- - (Duffy, Warwick Avenue)
"Up, and awaay!"
- - (Bill Watterson, Calvin & Hobbes)
Ohne spezielle Erwartungen gehe ich an den Ort, an dem es zwischen uns zum ersten mal gefunkt hatte. Ich will nur bei einem Freund etwas abholen, und wieder weg, schlichte Sache.
Es ist unvermeidlich. Sie ist die erste, die ich sehe, als ich den Raum betrete. Mein erster Impuls: weiterlaufen, so tun als wenn nichts wäre, als wenn ich sie nicht bemerkt hätte. Dann merke ich, dass das schlicht unmöglich wäre, sie nicht zu bemerken. Also würde sie denken, dass ich sie absichtlich ignoriere, was auch nicht wirklich stimmt. Es ist ja nicht, dass ich sie nicht mehr mag. Eher im Gegenteil.
Ich bin einfach absolut unvorbereitet, es hat mich eiskalt erwischt. Ich folge also nicht meinem ersten Impuls und begrüsse sie. Drei Küsschen, wie es sich gehört, nichts aussergewöhnliches. Zwei Studienkollegen, die sich hin und wieder begegnen, flüchtig.
Sie sieht gut aus. Das lange blonde Haar fällt wie Samt auf ihre Schultern. Ihr Lachen, charmvoll und warm wie eh.
Mein Adrenalinspiegel explodiert. Ich fühle mich, wie wenn jede Spur von Kalk aus meinen Knochen getilgt wurde. Mein Handeln stellt auf Automatik, ich stehe neben mir. Ich lasse beiläufig einen ungelenken Satz fallen, und drehe mich von ihr ab. Mit ihr hatte ich nicht gerechnet.
Winter im vorweihnachtlichen Zürich. Ladenschluss ist vorbei, die letzten Büetzer schleichen durch die Gassen. Die Kälte ist schneidend, die Lichter verbreiten eine heimelige Atmosphäre. Zaghaft greife ich ihre Hand. Ich kenne den Weg nicht, doch sie zieht mich Zielstrebig unter der Urania-Unterführung durch.
Eigentlich bin ich nicht mehr in der Stimmung, noch riesige Umwege zu gehen. Auf direktem Weg zum Bahnhof und dort endlich sitzen hätte mir auch schon gereicht. Anscheinend geht es um die Beleuchtung auf der rechten Limmatseite. Ich bin zu geschafft, um noch irgendwelchen Widerstand zu leisten.
Es ist wunderschön, mit ihr den Quai hinunter zu flanieren. Über die kleine, nicht beleuchtete Brücke geht es wieder Richtung Bahnhof. Das wäre der Moment für einen Kuss. Nur irgendwie geht ein paar Meter hinter uns ein Mann, der mich irritiert. Ich kann mich nicht überwinden, und für kreative Ausreden bin ich zu "düri".
Wie wenn sie meine Unsicherheit gespürt hätte, hält sie inne, und zeigt ins Dunkel hinter den erleuchteten Häusern. Dort, dort hinten im Schatten, dort würde das Haus ihrer Eltern stehen.
Der Mann hinter uns ist vorüber, wir stehen dicht aneinander, der Wind spielt mit ihrem Haar. Langsam näheren sich unsere Lippen. Sie drückt meinen Ellbogen. Die Stadt, die niemals schläft, hält den Atem an.
my head is full
my body is tired
my heart won't find peace
let me rest
on your shoulder
to fall sleep
dreaming of you
dreaming of me
dreaming of us
War das schon alles? Soll es das gewesen sein? Ich kann es nicht glauben.
Vor 10 Tagen habe ich meine Freundin auf den Flughafen begleitet, bevor sie nach Schweden flog. Vera ist inzwischen zurück, aber meine Freundin ist irgendwo dazwischen verloren gegangen.
Ich wollte sie überraschen bei der Ankunft. Aber es war ... nicht richtig, dass ich da war - sie hatte mich nicht vermisst.
Noch nie habe ich eine Frau getroffen, mit der ich soviel gemeinsam habe. Sie wollte sogar früher Harfe spielen! Ich könnte eine lange Liste von Eigenschaften aufzählen, die ich an einer Frau schätze, die sie erfüllt. Ich hatte früher nicht mal zu träumen gewagt, dass es so eine Frau gibt.
Doch wie gewonnen, so zerronnen. Und sie vermisst mich nicht. Jetzt auch nicht.
In Barcelona habe ich ein Bett im Nachtzug nach Malaga reserviert, Abfahrt 05nov07 Barn.Sants 21.30. Bis dahin noch ein bisschen gemütlich hängen, bloggen, im Internet surfen, Znacht essen, Bierchen trinken.
Wenn sich die Bedienung nicht soviel Zeit gelassen hätte...
Wenn ich zu der anderen Metrostation gelaufen wäre...
Wenn ich die andere Metro genommen hätte...
Ich kann so viele "wenn" suchen wie ich will, ich habe den Zug trotzdem verpasst. Um lächerliche vier Minuten. Und ich habe gelernt, dass selbst in Spanien Zeit Geld ist, denn eine neue Reservation (diesmal nach Cordoba, der fährt erst um 22.30) kostet wieder 30€.
PS: Hallo Sensler, ihr seid nicht allein! Auch die Spanier haben eine komische Aussprache für "Sankt Anton". Nur mit dem Unterschied, dass die Spanier es wirklich auch so schreiben, wie sie es sagen...
just to give you an idea of the setting of 'predator' in case you haven't seen it: the jungle, schwarzenegger as a soldier/hunter fighting an invisible alien. suspension, great stunts, fireworks, everything an action freak would wish for.
and the second last sequence of the (everything else than romantic) film belongs to a woman. her face, her eyes. though she actually got nothing to do with the main plot of the film, only she and arni survive the alien predator.
why are they so important? why does life without her seem so pointless?
"faire-part" heisst die Geburtsanzeige auf französisch -- wortwörtlich übersetzt "teilhaben lassen".
Die Geburtsanzeige und weitere Fotos von dem süssen kleinen Sauger sind in der Galerie zu finden! (Man ist schliesslich nirgends sicher vor diesen Paparazzi, aber vor mir erst recht nicht ;)
Jetzt ist es offiziell: der süsse kleine heisst Jascha Adrien und, kaum auf der Welt, schon geistert ein erstes Foto durchs Netz. Man ist aber auch nirgends sicher vor diesen Paparazzi!
| 27.08.07, 20:30 | Ein Anruf, Milena hatte den Blasensprung |
| 27.08.07, 21:30 | Termin im Spital Stans, zur Lagebestimmung |
| 27.08.07, 22:30 | Milena bleibt im Spital, ich fahre los |
| 28.08.07, 00:10 | Ankunft Damian in Büren bei Stans |
| 28.08.07, 08:30 | Milena hat die Nacht durch schlafen können, aber sie hat noch kaum Wehen |
| 28.08.07, 09:30 | Der Muttermund ist 2cm offen, Milena erhält ein Wehen-erzeugendes Präparat |
| 28.08.07, 10:30 | Vereinzelte Wehentätigkeit, Milena ist noch guter Laune |
| 28.08.07, 12:30 | Die Schmerzen bleiben permament, der Muttermund ist unverändert |
| 28.08.07, 15:45 | Milena ist immer in Bewegung, um die Schmerzen besser zu ertragen |
| 28.08.07, 16:00 | Sie verlangt eine schmerzstillende Spritze |
| 28.08.07, 16:15 | Die Spritze beginnt zu wirken, sie wird apatisch und liegt im Bett |
| 28.08.07, 17:15 | Die Schmerzen sind kaum schwächer geworden, sie kann nicht mehr, sie will eine PDA |
| 28.08.07, 17:30 | Der Muttermund ist 3cm geöffnet, das Minimum für eine PDA |
| 28.08.07, 17:40 | Die PDA wurde gesteckt, sie ist entkräftet und weint vor Schmerzen, noch 20 Minuten bis die Betäubung greift |
| 28.08.07, 17:55 | Der Anästesist fragt, was es wird, und sie kann wieder lachen: ein Junge! |
...weiter gehts auf Seite 2:
Es ist soweit! Eben habe ich einen Anruf von meiner Schwester bekommen, dass sie den Blasensprung hatte. Dabei springt zum Glück nicht die Harnblase, aber immerhin die Fruchtblase – eine feuchte Angelegenheit wirds allemal. Wie man auf Wikipedia nachlesen kann, ist der Blasensprung eines der konkreten Anzeichen der Geburt.
Na dann werd ich mal versuchen, meine Gedanken zu sortieren, damit ich noch das nötigste an Gepäck zusammensuchen kann, und mich dann mit pochendem Herzen und (jetzt schon!) gummigen Knien auf den Weg machen.
Noch den Arbeitgeber informieren, dass ich morgen nicht auftauchen werde. Und die Miete überweisen, damit alles rechtzeitig da ist. Um dir, lieber Leser, die Zeit noch ein bisschen zu vertreiben, habe ich ein paar Fotos von meiner süssen Schwester mit grossem Bauch hochgeladen.
Zitat mein english teacher aus der Kanti:
Where is my towel??
Why does my heart feel so bad? haben sich schon Männer mit viel mehr Lebenserfahrung gefragt.
Wieso ist es, dass ich mein Herz immer weggeben will? Wieso hänge ich mein Herz immer an die Nächstbeste? Ich kenne sie nicht, ich weiss nicht wie sie heisst oder wo sie wohnt, ich weiss nicht was ihr Lieblingsessen ist oder wie sie beim erwachen aussieht. Aber ich würde ihr mein Herz schenken.
Je te donnerai mon coeur. C'est tout ce que j'ai, tu peut l'avoir si tu veux. Il est bon, et il y aurait pas mal de fille qui le prendrait, mais à toi, je te le donnerai.
(Züri West auf französisch klingt irgendwie nicht so gut wie auf Schweizerdeutsch.)
Scheiss drauf,
wenn ich noch einen sauf'
schlaf' ich Morgen länger aus.
Ausschnitte aus einem Versuch, Gefühle in Worten zu fangen.

Heute im Büro sagte mein Arbeitskollege etwas im hessischen Dialekt. Und das Wort "schää" kam drin vor. Irgendetwas unter meinem Brustbein verkrampfte sich, und ich hatte deine Stimme in den Ohren, deine Worte, dein Lachen.
"Es kann doch nicht angehn," ging es mir durch den Kopf, "ein einziges Wort reicht, um mich aus der Fassung zu bringen."
Ich hatte den Faden verloren. Ich wusste nicht mehr, was ich gerade noch getan hatte, noch was ich tun wollte. Die Erinnerung nahm mich gefangen, ohne dass ich mich dagegen wehren konnte.
(...)
Den Moment geniessen, solange wir konnten. Nicht an morgen denken. Nicht daran denken, dass ich mich verletzlich mache, aber auch nicht, dass ich dich verletzen könnte. Ich wollte dein Freund sein, ohne dich zu besitzen, ich wollte dich lieben, ohne dich einzuengen.
(...)
Ich hoffe, dass das nicht unser letzter Kontakt war. Ich hoffe, dass ich bald wieder dein ansteckendes Lachen hören darf, deine Lippen schmecken darf.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wunderschön träumerisches Lied der Melanchomundartrocker Patent Ochsner. Viel treffender könnte der Text wohl kaum sein, zumindest diese Passage. Und jedes mal könnte ich schwören, dass ich ewig bleibe, wenn uns nichts dazwischen kommt.
Den Text gibts in voller Länge auf luscht.ch zu finden, Hörprobe auf cede.ch oder in einer ruhigeren (schöneren) Version im iTMS.
© 1945 by Editions Gallimard, ParisAinsi le petit prince apprivoisa le renard. Et quand l'heure du départ fut proche :
-Ah! dit le renard… je pleurerai.
-C'est ta faute, dit le petit prince, je ne te souhaitais point de mal, mais tu as voulu que je t'apprivoise…
-Bien sûr, dit le renard.
-Mais tu vas pleurer! dit le petit prince.
-Bien sûr, dit le renard.
-Alors tu n'y gagnes rien!
-J'y gagne, dit le renard, à cause de la couleur du blé.
Antoine de Saint Exupéry, Le petit prince, chapitre XXI, 3ème-avant-dernier paragraphe
Anyone who isn't familiar with the french language will find an english, german or other versions on odaha.com/littleprince.php.
Gedankenversunken blicke ich auf den Haufen feuchter, zerknitterter Kleider im Korb. Ich denke an meine Ex. Wie alles begonnen hat, wie sich gesträubt hat, wie wir uns missverstanden und fast getrennt hatten... Für eine Zehntelssekunde denke ich, dass wir alles dort in jenem Moment hätten beenden sollen. Aber kaum habe ich es gedacht, kaum ist mir schon klar, wie unsinnig dieser Gedanke ist.
"Ich bereue es nicht. Es war eine gute Zeit, und ich bereue es nicht." Ohne wirklich hinzusehen greife ich nach dem Waschpulver. Mit einer unachtsam-lässigen Bewegung werfe ich den Beutel auf den Wäscheberg, um mich nicht bücken zu müssen. Und, oh Schreck, er fliegt zu weit und das Waschmittel verteilt sich auf dem Boden.
Wie wenn Gott vom Himmel herab meine Gedanken gelesen hatte und mich für die letzte Aussage bestrafen wollte, zucke ich zusammen und denke: "Ich bereue doch! Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil!"
Meine Augen suchen nach rascher Hilfe und bleiben an der Schaufel und dem Wischer hängen. "Bloss weil es nicht die Frau für bis ans Ende meiner Tage ist, heisst es nicht, dass es falsch war."
Wir haben uns geliebt, wir haben viel erlebt, und wir haben viel gelernt in dieser Zeit. Es ist hätte gut gehen können. Es war nicht vorhersehbar. Ich war überzeugt, es würde klappen. Ich habe mich mit ganzem Herzen in die Beziehung hineingegeben – und genau darauf kommt es an. Es gab Zeiten, in denen SIE mir wichtiger war als alles andere im Leben, und es war richtig.
Habe ich denn gar nichts aus dem Ende dieser Liebesgeschichte gelernt? Doch: was ich auch tue, ich will es mit Überzeugung tun. Schlussendlich gibt es kein richtig oder falsch. Aber ich muss überzeugt sein, dass mein Handeln richtig ist.
Voller Überzeugung wische ich das Waschpulver vom Boden auf und leere es sorgfältig in den Beutel zurück...
Der Himmel ist stahlblau, die Sonne steht unbeweglich am Firmament, der Wind bläst unermüdlich und rüttelt an allem, was nicht Niet- und Nagelfest ist. Blätter tanzen durch die Luft, werden hochgehoben und von unsichtbaren Händen weggetragen. Allem Anschein nach ist hier eine von der Ausrottung bedrohte Spezie am Werk: der sterbende Sommer windet sich in seinen letzten Zügen.
Ich sitze auf dem Balkon und lasse mich von den Lüften umschmeicheln. Mein Blick gleitet in die Ferne, zu den von Wolken umzingelten Bergen. Doch die Sonne, die sich in meinem Weinglas spiegelt, blendet mich. Ich wende mich wieder dem herrlichen Carpaccio vor mir zu, reisse ein weiteres Stück vom Baguette ab, und lasse mir diese intensive Geschmackskombination auf der Zunge zergehen.
Das ist ein Leben! So muss es sich anfühlen. Das einzige, was man jetzt noch perfektionieren könnte, wäre der Ausblick auf die Wohnsilos Fribourgs gegen den Lago Maggiore austauschen. Und vielleicht eine Frau an meiner Seite. Aber das ist doch bloss ein Detail... !?
Der Regen prasselt schwer nieder. Unbarmherzig peitscht Wind die Wassser auf das steinerne Pflaster. Ist ist die Art von Regen, die man im Film sieht, und von dem man denkt, dass er in Realität gar nicht existiert. Es ist eine kalte Nacht, doch ich spüre es nicht. Das Nass prallt von mir ab wie von einer steinernen Platte.
Ein bisschen Aufmerksamkeit.
Ein klein wenig Bestätigung.
Ich spüre die Kälte nicht.
Ob ich denn kein Schamgefühl habe. "Die Freundin einer Ex macht man nicht an", sagt sie, "das ist so eine ungeschriebene Regel." Gesetze sind zum brechen da. Regeln sind weniger bindend als Gesetze. Wie sehr sind denn erst ungeschriebene Regeln zum brechen da.
Langsam kriecht die Kälte tiefer. Ah nein, das ist nur das kalte Wasser. Es arbeitet sich langsam aber sicher vor. Stetig. Zermürbend. Jetzt trifft mich das Unwetter mit voller Wucht, es ist wie ein Faustschlag in die Magengrube. Es zieht sich alles in mir zusammen.
Die Strassem und Wege scheinen mir heute feindlich gesinnt. Ich kenne sie, ich kenne die Ecken und Winkel, ich kenne sie nur zu gut. Doch an diesem Abend kennen sie mich nicht mehr. Ich bin ein Fremder geworden. Sie lassen mich nicht vorwärts kommen, sie behindern mich, sie tragen mich weg von meinem Ziel.
Der Mensch muss leiden, um Glück zu erkennen. Nur in den Momenten der Verlassenheit weiss er, was zählt. Und wenn er es sieht, dann hat er es nicht. Und wenn er es hat, dann sieht er es nicht ... der Hans-Dampf im Schneckenloch.
Sabina. Tabita. Ariane. Jessie. Mirjana. Dita. Silvana. (*)
Was würde ich jetzt darum geben. Viel. Verdammt viel.
(*) Namen geändert
Ich bin ein Mann.
Ich bin ein Schwein.
Oder würde es zumindest
manchmal gerne sein.
Es wäre so viel einfach, ein Leben als Schwein. Schwanzgesteuert durch diese Welt laufen, ohne Rücksicht auf Verluste. Aber es geht nicht - ich brauche die Anerkennung, sie ist wichtiger noch als die Triebbefriedigung. Diese ständige Suche nach Anerkennung resultiert wohl aus einem Mangel an Selbstwertgefühl.
Was will ich dagegen tun? Wenn ich es nur wüsste.
Vorerst einfach weiter flirten, schmeicheln und werben.
Habe ich das wirklich getan? Ich kann es noch nicht fassen. Es kommt mir so surreal vor.
Vor 11 monate haben wir es begonnen, heute habe ich es beendet. Ich weiss nicht, ob ich das wirklich wollte. Ich weiss überhaupt nicht, was ich will. Doch so weitermachen wie bisher mochte ich auch nicht mehr. Ich habe dich, Caro, fest lieb, aber ich hätte es auf Dauer nicht geschafft. Die Verlockung, in einer Wochenendbeziehung untreu zu sein, ist für mich zu gross. Aber auch ohne den Katalysator Deutschland wäre ich wohl früher oder später an den Punkt gekommen, an dem ich heute morgen war.
Es war sehr schön, dass wir dasselbe Bedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeit hatten. Aber davon abgesehen waren wir grundverschieden. Zu verschieden, denke ich.
Ich danke dir für die gemeinsame Zeit. Ich wünsche dir, dass du einen Mann findest, der dich wirklich liebt, so wie du bist. Ich war nicht fähig. Vergib mir für die Wunde, die ich in deinem Herzen hinterlassen habe.